25% Gschmeidig am Ironbike Brittnau

Am 17.6 machte sich 25%vom Team Gschmeidig (Sandra) auf den Weg ans Ironbike in Brittnau. Zusammen mit Bikeschule Olten Guide Marco wurde die lange Rennvelostrecke unter die Räder genommen. Da „Geschmeidig“ nächstes Ziel das Alpenbrevet war sollte Brittnau mit 2000hm eine gute Vorbereitung darstellen.

Eine SMS von Marco wie wir nach Brittnau anreisen wollen wurde mit „Velo“ beantwortet. Die 14km nach Brittnau waren ideal zum einfahren (dass die Rückfahrt viel beschwerlicher werden sollte wusste ich ja noch nicht bis dahin).

Punkt 07Uhr tauchte Marco schon in der Auffahrt auf und wir machten uns sogleich auf den Weg. Marco erzählte mir stolz, dass er uns noch einen schnellen Rücken besorgt hat. Oha… …o.k ruhig bleiben keine voreilige Vortäuschungen von Herz-, Kopf- oder Rückenschmerzen. Erstmal hören wem dieser Rücken gehört. Ich erfahre, dass der Rücken Markus gehört. Ein Pfeilschneller Velofahrer. Aber in der Gruppe extrem anpassungsfähig. Also genehmigt. Wir treffen Markus in Aarburg und weiter gehts nach Brittnau. Dort angekommen Bürokratie erledigen und ab gehts.

Bis Kilometer 100 kann ich die Strecke noch gut beschreiben. Schöne Nebenstrassen, herrliches Wetter, angenehme Temperaturen am Morgen. Gute Stimmung in der Gruppe. Ab Kilometer 100 kann ich nur noch beschreiben wie sich meine Zähne in den Lenker gebissen haben und meine Zunge sich darum gewickelt hat. Oh Mann das war echt hart. Und die 2. Verpflegungsstation wurde todsicher mindestens 20km nach hinten verlegt. Ich habe fast einen Tobsuchtsanfall bekommen. Riiiiiiischüechliiiiiii wott ich jetzt. Marco und Markus nahmen mein Jammern gelassen und so liess ich es besser sein da die Energie in diesem Moment fürs Jammern schon fast verschwenderisch war.

Endlich am Verpflegungskosten erzählte uns Phippu welcher dort im Einsatz war (sonst auch Guide bei Bikeschule Olten) es hätte sich eine Vegetarierin extrem aufgeregt da es keine Käsesandwiches mehr gab (nur noch Schinken). KÄSESANDWICHES?????? tja wenns gar keine mehr gibt kann man sich ja dann auch nicht mehr aufregen wenn es eine Sorte nicht mehr gibt. Hat ja auch Vorteile. Also schaufelte ich Reisküchlein in mich hinein. Meine Garmin zeigte mir 1700hm an, noch läppische 300hm für ins Ziel.

Vergiss es, nochmals mind. 600hm waren zu bewältigen. Die Fluchwörter welche mir durch den Kopf gingen bringe ich besser nicht zum besten. Ich hatte Heulkrämpfe. Aber gemerkt hat es niemand. Von meinen Mitfahrern sah ich seit längerem nur noch das Backend.

Während wir die letzten 3km abstrampelten im „ich schwöre“ Schneckentempo schmiedeten Markus und Marco Pläne für den nächsten Tag: “ Ja also hesch Luscht uf Longjogg am morgä? Super nachher han ich na 3std Bike uf em Programm…“ Bla, bla, bla. Mein Zug fuhr ab sofort Göschenen-Airolo. Ich zwang mich nicht daran zu denken, dass wir ja noch heimfahren müssen. Wär het die Saublödi Idee gha wär???

Irgendwie bin ich trotzdem zufrieden. Immerhin 23er Schnitt auf schlussendlich 170km… 2 tolle Begleiter und eine schöne Strecke durch Luzern haben den Tag lohnenswert gemacht!

MERCI mine Begleiter!

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