Transalp 2019 – der Bericht

Der Transalp 2019 Facebook Bericht in voller Länge!

Markus und ich haben bereits zum 5. mal die Transalp zusammen bestritten und wie schon fast gewohnt auf Facebook Tagebuch geführt. 

14. Juli / Fäbu meint; Es isch wieder sowyt, Transalp Zyt mit em Markus Peter😂👍🏼! Aber mol der Reihe nach! Am Fritig bin ich nomol of mis BiXS – The RideFeeling Core Team ghöckled zom dBei no chli loh kurbble. Het es neus Carbon Hinterrad gäh, igfahre bin ichs scho fliessig! Chum los gradled bring ich ein Gang ned rächt ine! Easy, chli de Schaltig omechnübble aber gopf, ich brings ned häne! Ha de mol so obeabe glueged of Kassette ond gmerkt, dass eis Ritzel es 8i het😳!!! Ha de sofort das dBeilohkurbbeltüürli lo si ond Hei wie de Blitz zom die Kassette wieder richtig montiere! Aber das isch gar ned möglich gsi will sGwind vom Verschlusschäppli usgrisse gsi isch🤦🏼‍♂️! Wohär gits jetzt am Fr Obe no churz en XTR 12 fach Kassette, Ruum Olte ned, aber bir Velostation in Oensinge, de Chrigu hets gha, läck bin ich scho serschte mol is schwitze cho no bevor die Transalp agfange het!

Am Sa morge isch es los, Susanne Keller isch üsi Supporterin ond klimbered ned nur mit em Augeufschlag, nei dGittare het si ou grad mitgnoh, cool😂👍🏼!
Bald sind mir in Tux gsi, Startnümmerli gholt ond händs üs in Mayrhofen of em Camping bequem gmacht. No de letsch Schliff a üsne Göpple ond dLuft kontrolliert, isch es zum Znacht und undere, dSue wörd säge ab its Etui! Aber potzheieiei, die chäibe Öschtriicher händ grad chli Zillertaler Schürzenjäger openend Nacht gha, jo mai, jetzt aber Ruha😷!!!
Morge wirds einewäg ond scho bald gohts los. De Markus ond ich sind sicher gsi, dass mir am nöchschte morge ver..🤮WC aträffe, aber nei, die 🇦🇹möge suufe ohni 🤢!!! Noch em Zmorge isch es ab wieder of Tux ond de Markus ond ich sind mol easy im Block B igstande, mini Bidon randgfüllt mit Hammer Nutrition Switzerland. Goht jo scho grad mit 1000hm los, cha juffle wer wott, aber mir ned🤪! Irgendwie isch es beidne guet gloffe ond sind guet öber das Tuxerjoch cho, ir Abfahrt i dene änge Kürvli hätt ich am liebschte no paar Visitechärtli verteilt vor Bikeschule Olten🤦🏼‍♂️, chasch jo ned zueluege! Of dere hüttige Etappe sind 105km agstande ond somit ou chli Teer, ungloublech was die Loki Markus drückt, ha mich nur no chönne chli mache im Windschatte😁! Der letscht Astieg mit nomol 1000hm am Stück vo total 3200hm. Läck isch das hert gsi ond Chrämpf händ sich bemerkbar gmacht, shit, alles versuecht ond gässe aber kei Chance, jänu drücke mir glich dri. De Markus het sich chli dervogschliche! Ir Abfahrt han ich denn alli wieder gfrässe, wo mich im Ufstieg wäg de Chrämpf händ möge🤩, ond de letsch Teil händ mir wieder zäme is Ziel onder dRädli gnoh, bzw. dZyt isch chli vor Brixen gstopped worde, wär ned guet cho im Altstädtli vo Brixen im Rennmodus. Wauu, Rang 7. bi de Masters, cool, do sind mir gloub meh wie zfriede☺️! DSue het üs ou gfunde ond de Camper wie en Profi of em Camping parkiert👍🏼. Jetzt erhole, het grad chli Chörndli bruuchd ond dBei sind meh wie durre, e Satz neu wär jetzt cool🥳!
Das wärs, sVideo vor Sue wie sie of de Brotpfanne spielt zeigi ned, aber 2, 3 Bildi gits derzue…!

15. Juli / Markus meint; Nach der kräfteraubenden ersten Etappe der Bike-Transalp waren Fabian Spielmann und ich heute gespannt, ob sich die gestrigen Regenerationsmassnahmen (essen, trinken, schlafen und kühlen der Beine) positiv auswirkten und wir genauso frisch wie die neuen Dresses der Bikeschule-Olten die zweite Etappe in Angriff nehmen konnten. Das Höhenprofil versprach für heute einen gleichmässigen Anstieg über fast 1500 hm am Stück, ergänzt mit ein paar Abfahrten und Gegenanstiegen, so dass am Schluss dann schliesslich 55 km und 2400 hm auf dem Zähler standen. Da es heute bis auf einzelne flowige Trailabschnitte eine eher kies- und teerlastige Etappe war und das Ziel fast 700 Meter höher lag als der Start, waren eher gute Beine und weniger die fahrtechnischen Fähigkeiten gefragt. Dank der tollen Umgebung rund um die markanten Dolomiten-Spitzen war es aber dennoch ein schöner Ritt. Die weitaus längere „Etappe“ nahm heute Susanne Keller unter die schmalen Räder ihres Rennvelos, nachdem sie unseren Camper an toller Lage parkiert hat. So wird sie mit uns mitfühlen können, so dass wir dann morgen früh wohl schon zu dritt über „etwas“ schwere Beine klagen werden…

Fäbus Zuesatz; Hüt sind mir im brandneue Bikeschule Olten Dress am Start gsi, 2 ganz Höbschi gäll😂!? Mit em 8. Rang sind mir zfriede, bi mir isch am Schluss der Ofe chli usgange, hätt öppe no es brikett mehh selle i Ofe due, aber susch scho e ufblosne Buuch wie e schwangeri Bärggeis vor luuter Fressifressi🤦🏼‍♂️! Morn wirds luschtig mit dene Scheiche, aber mol luege….., guat Nacht, ihr ghöred morn wieder vo üs😉🤗!

16. Juli / Fäbu meint; Uiuiui, hüt isch Königsetappe mit 92km ond öppe 3400hm of em Programm gstande ond de Start isch am 8i statt am 9i gsi, also uhhh frühe uf😴! Irgendwie bin ich no chli is Züüg cho, will chuum vom Töpfli zrugg isch de Markus Peter scho im Dress parat gstande ond de Fäbu no ned ready🤦🏼‍♂️! Chum isch es de aber los, hett sich min Rügge scho noch 2km verschobe, also de isch am Arsch gsi! Die steile Rampine hei mich grad churz gschlisse! Jänu, de Markus über alle Berge ond de Fäbu het sich hinde mit schadebegränzig abgfunde😬! Irgendwie isch mis Renne hütt erscht bi Kilometer 33 los gange, de glichmässig Astig ofs Grödnerjoch het aber guat do, ond churz of em Sellajoch, sind mir bi dene Lüüt gsi, wo mir ou wieder bekannt gsi sind, de Markus hett dene scho zum 2te mol „Salü“ gseit🤣!
Bim letschte Verpflegigsposchte isch es nomol knackig worde ond mini Energie je länger wie weniger, die steile „süüchäibe verreckte“ Stützli, händ ou mi Rügge wieder aktiviert, aber jetzt heisst chli bisse, gflueched han ich nur will ich gwüsst han de Markus ghörts🤪🤣, Humor bruuchts glich ou no! Hüt sind mir sogar richtig guat agfüüred worde, noch dem de Markus sich of italienisch versuecht het bemerkbar zmache, het üs en ganze Chindergarte usbuhhhed😂, isch aber meh dra gläge, will die chline „Italienerli“ no nie so en schnälle Express Pendolino gseh händ wo fahrt😳! Isch immer chli so en Sach i dem Dolomite Gebiet ond der Transalp i de Feriezyt, aber mir händ ofjedefall Rücksicht gnoh. Im Ziel hett dSue scho gwartet ond, naja, meh wie Rang 10 isch höt für mich/üs ned drin gläge, hoffe morn gohts chli besser! DSusanne Keller het üs no of es Bärgli manövriert mit beschter Ussicht of Dolomite. Im Kuhstall bim ne Gasthuus hetts es Düschi gäh mit defekter Bruuse, auso nass bisch worde. Fein gässe händ mir ämu ond e spassige Obe zäme verbroocht, no chli Bike ready mache ond gli id Heja, guat Nacht!

17. Juli / Markus meint; Tag vier an der Transalp führte uns von Welschnofen im Südtirol mitten in die italienischen Dolomiten. Dass wir nun definitiv im „richtigen“ Italien und nicht mehr im Südtirol unterwegs sind merkt man nicht nur daran, dass die Ortsnamen nun nicht mehr zweisprachig ausgeführt sind und nun so klingende Namen wie „San Martino di Castrozza“ aufweisen, sondern auch an den sagen wir mal rustikalen Toiletten auf dem Campingplatz😉. Nach dem Frühstück an traumhafter Lage (Susanne Keller musste ihre ganzen Camperfahrkünste auspacken um überhaupt dort oben anzukommen…) ging es auf eine landschaftlich atemberaubende Etappe, welche sich mitten durch die zackigen Dolomiten-Spitzen schlängelte. Biketechnisch war es heute leider eher etwas lau, das heisst, dass unsere Reifen sich mehr als gewünscht mit Asphalt abgeben mussten. Vom Ranking her pendelten wir uns heute als neuntes Masterteam dort ein, wo wir auch im Gesamtklassement stehen. Bis jetzt passt dies tiptop so und wir versuchen trotz den bereits schweren Beinen und dem einen oder anderen Zucken im Rücken auch die verbleibenden drei Etappen ähnlich erfolgreich zu meistern…à propos Rücken: irgendwie können wir uns nicht erklären, wie ein Fahrer eines anderen Teams, den wir überholt haben und der uns danach nicht (zumindest nicht auf der offiziellen Strecke) wieder überholt hat, auf einmal im Ziel mit einer Bratwurst zwischen den Zähnen und an der Seite seines Teampartners, der uns sehr wohl überholt hat, begegnet🤔…wir werden dieses Team auf jeden Fall im Auge behalten🧐. Fast ins Auge ging es für Sue auf ihrer Rennvelorunde, als sie verhagelt und verregnet wurde und damit für ein déjà-vue bei Fabian Spielmann und mir sorgte, denn an genau demselben Ort hagelte es vor vier Jahren während unseres letzten Aufenthalts aus Kübeln. Inzwischen hat sich das Gedonnere eher in unseren Verdauungstrakt verlagert ob all der Sportlernahrung…😋🤣 

Fäbus Zuesatz; …. apropo Toiletten im tüüfe Italie, es sind 6 WC of dem Camping, 5 dervo frei ond 1 WC mit Warteschlange! Logisch oder, oder kennsch eine vo de Transälpler wo no freiwillig of em Schisshüüsli Skiabfahrerstellig macht mit über 10‘000hm i de Scheiche?! Ond das isch no ned alles, das 10cm Loch am Bode muesch de ou no breiche, auso weisch wies usgseht💩, wenn din Mage mit Gel, Iso, Protein gfüllt isch, das glicht are Atombombe wenn dich omdreisch ond zruggluegsch! Auso das Loch chönnt ou 1m Durchmässer ha ond triffsch es glich ned, auso chönntisch ou grad id Duschi🤣🤦🏼‍♂️! Aber mir sind jo ned grüsle, muesch dir keis Bild mache, mir warte bis das einte WC frei wird…!

18. Juli / Fäbu meint; Hüt isch Etappe 5 of de Spiescharte gstande, die längschti mit 112km ond knapp 3000hm ou no e zächi Sache, aber de Gang nähme mir. Viel ufe isch es am Afang no ned grad, derfür het mer sich gli mösse ireihele ond in Einerkolonne e steile Stutz ufe wandere, het usgseh wie eis langs Spaghetti! De Markus Peter isch guet gstartet ond ich eigentlich ou ned sooo leid, han ihn ämu gseh wandere eifach e Chehr witerobe🤣. Dummerwies sind genau die Lüüt derzwösche wo ir Abfahrt eher Betablocker sind, ond leider isch i dem doch coole, aber nasse Trail, öberhole ned möglich gsi. Im Teerastieg händ mir de doch chönne guet Tempo fahre, de Markus vorewäg ond ich han immer das Sheba Team, sorry Seba Med han ich welle schriebe, vor mir gha wo sich der eint het lo zieh, die ganze 1000hm🙄! Aber ir Abfahrt sinds denn halt doch Chatzefuetter gsi😃! Chumm bin ich ufgschlosse zu de Shebas, het de Markus en Schlicher gha ond mir churz mitteilt, är pumped churz uf – ich söll gohhh! Hmm, of dem laaange Gömmelerradwäg isch mir ned wohl gsi, will de Markus nömm cho isch🤔, hätt ich ihm doch selle en Wurscht, nüd zum Ässe, so es chläbrigs Flickzüüg für Tubeless selle loh, wär schlau gsi! Ich bin denn mit em ne Expresszüügli zum Verpflegigsposchte cho bi 81km, wo ich gässe ond gwartet han. Hmm, Team om Team durre ond irgendwie han ich gwüsst do isch meh wie churz pumpe agseid gsi bim Markus. Noch 10min isch den de Markus cho, het tatsächlich mösse en Schluuch inedue ond wächsle, nur het si eignig Schluch im Satteltäschli ou scho en Schranz gha🥴! So bisch eifach nur no of Hilf vom ne Teilnähmer agwiese ond so liebi Chäibe wo eifach en Schluuch userühre hets de ned bi üs vorne, aber de doch glich no! 
Voller zueversicht sind mir noch de Verpflegig witers ond händ witers druck gmacht of em letschte Stück Radwäg, bevors nomol 1000hm ufe is Ziel gange isch! Eigentlich han ich mich bis dooo guat gfühlt, aber chum isch es chli miniatur Rempeli ufe han ich gmerkt, dass mir plötzlich Kraft usgoht😬! Ond jetzt sind mini lieblings Stiegige cho, die verfl…, verre…., verda,… ond es git no ganz viel so Usdrück für endless 30% Stiegige in Form vo abverreckte Kieswäge, Singletrails, Teerwäge mit so öberhöhte querstrebe (das de Traktor gripped ond kei Retoursalto macht) ond Römerwäg, sganze Programm! Mi Saft isch usgange hesch chönne zueluege, bin mir vorcho wie ire Saftpress wo alles vermuesed, ha knapp no en Wiehbärgschnäg möge öberhole, ächt! Hät das Bike am liebschte……, nei das cha jo nüd derfür ond loht mich ned im Stich ond irgendwie bin ich doch ou ufecho, ou mit em ne gechnorze wo ich scho ewigs nömm gha han. S’Beschte isch, hinde abe isch es of de Teerstross, auso klar isch bi mir de Hahn abgwörged gsi, aber so en Shit, – Trail ufe Teer abe🤧!!! Egal, noch em Platt bim Markus bin ich platt gsi am Bärg, dass het üs glatt meh wie 20min koschtet, aber immer no Rang 10 of dere Etappe!
Wie ich mich söll erhole für morn…, kei Ahnig,… aber morn isch jo wieder en andere Tag guet Nacht

19. Juli / Markus meint; Tag sechs der Bike-Transalp: nach der sowohl wettermässig als auch sonst eher durchzogenen fünften Etappe, herrschte heute wieder Sonnenschein…zumindest vorerst🙄. Doch der Reihe nach: die heutige Etappe versprach mit nur 52 gewerteten Kilometern und deutlich mehr Tiefen- als Höhenmeter ein schnelles Rennen im Crosscountry-Stil. Da man an der Transalp immer auch etwas taktisch fahren muss – vor allem bei einem Rückstand im Gesamtklassement auf das Team vor uns von 6 zehntel Sekunden (bei einer bisherigen Gesantzeit von 25 Stunden🤓) – gaben wir von Anfang an ziemlich Stoff. Bald einmal waren wir in Schlagweite zu den üblichen Verdächtigen und vermochten einige bisher vor uns klassierte Teams sogar zu überholen. Aufgrund der spitzen Steine in den rasanten Abfahrten waren immer wieder Fahrer am Streckenrand anzutreffen, welche die platten Reifen reparierten. Hat es uns gestern erwischt, so hat sich der Pannenteufel heute andere Opfer ausgesucht, dachte ich mir, ehe es kurz danach in einer an sich harmlosen Kurve verdächtig und leider allzu bekannt zischte. Ich fuhr noch einen Moment weiter in der Hoffnung, dass die Dichtmilch ihre versprochene Wirkung entfaltet. Doch die war irgendwie sauer und spritzte ohne abzudichten aus dem Reifen. Nun gut, unsere gestrige Pannenstrategie bot ja noch Luft nach oben, und so dachte sich der Pannenteufel👺wohl, er gebe uns heute nochmals eine Chance, es besser und vor allem schneller zu machen. Gesagt, getan: Fabian Spielmann packte seine Wurst aus (nicht was ihr jetzt denkt…) und übernahm das etwas filigrane Einfädeln auf die Ahle, mit der man dann diese Wurst in den Reifen steckt und damit das Loch verschliesst. Beim Aufpumpen zischte es aber immer noch😡. Also das ganze Prozedere nochmal beim zweiten Risschen und weiter ging es mit der Aufholjagd. Team um Team sammelten wir ein, bis wir dann tatsächlich wieder unsere Tabellennachbarn vom Sebamed-Team vor uns sahen. Im Wissen, dass wir bergab tendenziell schneller unterwegs sind als sie, sprinteten wir noch im letzten Anstieg an ihnen vorbei und konnten im finalen Downhill einige wertvolle Sekunden auf sie herausholen. Nach der Zeitmessung ging es dann entspannt hinunter mitten ins Herz von Trient, wo wir unsere Speicher mit Kuchen, Brot, Cola, Shake, alkoholfreiem Radler mit Grapefruitsaft (schmeckt also noch gut…😋) auffülltem. Susanne Keller bereitete auf dem Stellplatz schon alles vor, so dass wir nur noch übers verschlossene Tor (als Sue ankam war es noch offen und Sue inzwischen schon auf einer schönen Rennvelotour…) klettern mussten und den Kleidern beim Trocknen an der Sonne zusehen konnten. Da es sich besser ohne die reingedrückten Würste fahren lässt, wechselte ich noch das Hinterrad, so dass wir Morgen für den finalen Ritt nach Molveno gerüstet sind.

20. Juli / Fäbu meint; Die letscht Etappe hett üs, de Markus Peter ond mich, vo Trient nach Molveno an See gfüehrt, nomol knapp 60km ond öppis über 2400hm. Erwartet het üs e steili, strängi aber sehr abwächsligsrichi CrossCountry Etappe, auso drücke ond bisse nomol😬! Während de Markus das steile liebt, bin ich eher am kämpfe, aber chumm, … come on… „all in“! 
Bevor ich aber zu dem Rennbricht chumme, gits no öppis zverzelle zum Vorobe😁! Mir händ jo noch de churze Etappe geschter chli Zyt gha, auso de Markus het no chli a sine Rädli omegwurschtlet, bzw., das Wurscht vollgstopfte Rad dur es anders ersetzt, damit mir ohni Risiko i die letscht Etappe chönnt starte. Üs isch denn scho en steizytalterliche Camper ufgfalle, es wunder das de in sich zämefuulende Camper no louft, ächt, ar Türe sind scho Pilzli ghanged, meh han ich gar ned welle gseh! Gseh ond ghört händ mir aber d’Inhaber ond mit, gloub indisch abstammende Chinderli, fasch nömm noche cho mit zelle! Während mir de Gummi bruche am Rad zum Gripp im Gländ ha, händ die gloub es Rad abgha ond kei G..mi bruucht, sorry aber das isch zviel oder de luegt mer derzue, auso zu de Chind! Aha, jetzt, es sind drü verruechti Camper of dem Platz ond drum chonnsch ned noche mit zelle!
Chum isch den dSue vo ihrem Rennveloründeli zrugg gsi, het dSue spöter no chli gittäreled ond promt sind die ufdringleche Chinder zur Sue ghocked ond händ sogar afange id Brotpfanne länge! Ond wo der eint no hett welle die Gittare a sich risse het de Markus bestimmt gseit „NO“! Zuelose het die Bandi ou ned rächt chönne ond welle drum het dSue das unterfange ond üebe gli loh si! Will die Goofe aber no ned wäg sind, han ich mich mol umdreiht ond ihne en Blick zuegworfe, als wär ich grad frösch us der Geischterbahn entflohe💀, kennsch eis Aug lueg noch ufe ond sandere noch ine, jo wenn ich de Glöckner vo Trient🧟‍♂️ wörd id Auge luege wörd ich ou dervoseckle, drum sinds denn ou zügig wäg die Chinderbandi🤣. Ond ned nor wäg, sondern spöter kpl wäg, offebar händ sich Gäscht beschwärd so dass die 3 Schrottbüttine de Platz händ mösse verloh, apropo Schar, e hueresiech vo Mugge hets ou gha, aber die Chäibe sind bliebe🤦🏼‍♂️! Am nöchschte Morge het dSue usgseh, als hätt en Pfuscharzt dLippe ond dFalte ned verwütscht ond am falsche Ort Botox gsprützt, het auso usgseh wie dSchwöschter vom Glöckner vo Trient🧟‍♀️! Trient sind mir de am Obe no chli go aluege, het üs gfalle, onds Gelati isch ou guat gsi🍨!
Soo jetzt aber, letschti Etappe ond s’letscht mol es Schäleli Haferflocke zom Zmorge ond de Markus sis feinigutiguti PowerPorridge, de gohts im Galopp die Stütz uf🐎! Am Start isch alles no easy gsi ond mini Ufgab, Sheba‘s also Seba Med kontrolliere, will die üs nur grad paar Sekunde im Nacke höckle, isch sicher chli es verteidige gsi vo dem 8. Gsamtrang. Neutralisiert isch de Start durch Trient gange doch churz noch em ne Teerstück isch es uhhhh scharf links in es ängs, steils Wägli! Gloub es paar händ gfählt ir Physik, will bringsch ned e 2 strossebreiti Bikerschar in en 1.5m breite Wäg ohni gmoscht, statt jedem Platz loh, bisch abgstiege ond hesch sBike 180Grad dreiht ond wills so steil gsi isch hesch grad no chönne loufe, statt fahre, will sRenne chönnt jo scho noch 3km fertig si, hett mer sGfühl! Egal, mir sind guet dri ond wäg cho ohni Pedal zwösche de Speiche ond drum gli zu dene Lüüt ufgfahre wo mir üs susch immer ufghalte händ ond Sheba, sorry, aber der eint het so en blondi farbstoffbombe als Hoor gha, wie es Chätzli, eifach mit Monschterwade😅, die sind scho mol hinter üs gsi. De Markus isch scho mol ab wie en Ragete ond het sini Stärki usgspielt ond will ich doch ou no rächt gueti Töpf, also Bei, gha han, han ich chli meh afange riskiere ond bi ou scho gli of anderi wo vor üs liegend gstosse. Im Wösse, dass mir die nömm chönnt hole im Gsamtklassement, (nei mir bschisse ned ond nähme abchörzige ond mir sind ou kei Tarnchappebomber, of einer Etappe sind drum de Markus ond ich ned sicher, öb mol öppis mit rächte Dinge zuegange isch! Mir beidi sind üs unabhängig einig gsi, de eint überholt zha, aber gseh händ mir ihn den friedlich im Ziel bim Wurscht frässe, komisch) isch eifach no es flotts Etappe Ergäbnis drin gläge, drum han ich bisse ond bim mit em Markus nomol zäme of de 7. Etapperang gfahre, wie ir 1. Etappe, ond de 8. schön rundi Schlussrang freut üs doch sehr. 
Es isch e meeega Wuche gsi, mit ups and downs, mit Wörm ond Mugge, mit Shebas ond Abfahrtsbetablocker, mit verreckte süüchaibe Astiege ond Teerabfahrte, mit traumhafte Kullisse ond Albtraum Campernochbar, mit viel Hafer ond Gel ond Protein im Ranze wo ich nömm mag gseh, mit unvergässleche Idrück ond wüeschte Usdrück (ha mich aber zämegnoh mit flueche🤣).
Ond das Ganze mit em Markus dörfe zfahre ond erläbe isch immer sehr cool, drum ganz eifach MERCI a dere Stell. Ou merci a üsere top Supporterin wo de Camper ned überstellt, sondern heil überführt het zu de jewilige Orte, danke Susanne Keller😃👍🏼.
Merci BiXS – The RideFeeling für das geile Rennpfiili, merci Hammer Nutrition Switzerland für de extra Schub, ond merci allne wo mitgfiebered händ ond de „Seich“ ou gläse händ🤣😅, mega flott ond ou motivierend für üs.
Härzleche DANK

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